Bewerbungsgespräch erfolgreich führen

Ep.5 – Bewerbungsgespräche erfolgreich führen

Die Unterlagen sind verschickt, die Einladung zum Vorstellungsgespräch ist eingelangt . Der große Tag naht. Um dem Traumjob wieder ein Stück näher zu kommen, bedarf es einiger Vorbereitungen, um den guten Eindruck von den Bewerbungsunterlagen in das persönliche Gespräch zu transferieren.  

Wie das perfekt gelingt und worauf du achten musst, verraten wir in dieser neuen Episode. Um nicht nur die Sicht des Bewerbers/der Bewerberin zu beleuchten, sondern auch die Situation aus der Sicht des/der Interviewerin zu betrachten, haben wir uns auch diesmal Recruiting-Spezialistin und Karriereberaterin Mag. Katharina Tomek-Jäger eingeladen, um über den Bewerbungsprozess zu sprechen und dir wertvolle Tipps zu geben.

Wir sprechen mit ihr über viele wichtige Punkte wie zum Beispiel:

Wie wichtig ist das richtige Foto im Bewerbungsformular, um persönlich einen guten ersten Eindruck zu erzielen?

Über die Aufmachung und die Aktualität eines Bewerbungsfotos haben wir bereits in der Episode vier „Richtig bewerben“ mit unserem heutigen Gast gesprochen. Einfach reinhören und die besten Tipps mitnehmen.

Ist es heute noch zeitgemäß, pünktlich zu sein?

Worauf es hier besonders ankommt, ob die „akademische Viertelstunde Zuspätkommen“ ok ist, verraten wir in unserem Gespräch mit dem Profi. Wir verraten dir in der Episode auch, was du tun kannst wenn du zu früh beim Termin erscheinst und wie viel zu früh durchaus OK ist.

Wie verhältst du dich richtig im Bewerbungsgespräch?

Es gibt ein paar No Go´s, auf die man achten sollte. Es ist zielführend, auf Augenkontakt und Small talk zu achten, um beim Gesprächspartner zu punkten.

Wir sprechen über die richtige Ansprache: Verwendest du „Du“ oder „Sie“ im Vorstellungsgespräch, wie gehst du damit richtig um? Welche Unterschiede gibt es, der Umgang in der Werbebranche oder bei Start-ups ist zum Beispiel lockerer als im Finanzsektor.

Was ziehe ich zum Gespräch an?

Ist der eigene Wohlfühlfaktor wichtiger als eine angepasste „Verkleidung“? Zu diesem Punkt gibt es übrigens viele Tipps im Style-Guide von Renate Sandler hier auf unserer Webseite zum Download.

Für den richtig stilvollen ersten Eindruck muss ebenso das Outfit und auch die Wahl des Parfüms unbedingt gut durchdacht sein.

Gibt es die typische Bewerbungsmappe noch?

Wann schickst du die Unterlagen bzw. nimmst sie nochmals ausgedruckt mit? Den Lebenslauf sollte man übrigens immer nochmals ausgedruckt dabei haben. Welche anderen notwendigen Unterlagen wie zum Beispiel Zeugnisse, die gewünscht werden, kann man entweder im Vorfeld bei den Recruiting-Mitarbeitenden erfragen oder sie später nachreichen.

Im Erstgespräch steht laut Mag. Katharina Tomek-Jäger das Gespräch im Vordergrund und oftmals nicht die Unterlagen.

Wie läuft ein Bewerbungsgespräch ab?

Es gibt zwei Formen des Interviews.

Variante eins: der Kandidat wird gebeten, über sich selbst zu erzählen. Da ist es gut, zu fragen: “Ab wann/welchem Zeitpunkt soll ich erzählen?“ Hier solltest du dann nicht mit der Volksschule beginnen, wenn sie schon sehr lange vorbei ist. Sondern ab einer für die ausgeschriebene Position relevanten Stelle.

ODER

Variante zwei: die Vertreter der Firma erzählen zuerst über das Unternehmen und die vakante Position. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten – sogenannte Hard Skills und Soft Skills – sind erwünscht, welches Aufgabengebiet wird auf den/die Bewerber/in zukommen. Der große Vorteil an Variante zwei ist, Du kannst dich im Gespräch ein bisschen an die Anforderungen anpassen.

Ganz wichtig: überlege dir ein, zwei Erfolgsgeschichten und Antworten bezüglich deiner Stärken, Schwächen und Talente. Was hast du gut gemacht, welche Herausforderungen hast du wie gelöst? Das verschafft dir Sicherheit. Wichtiger Tipp: keine erfundenen Geschichten erzählen, das kann furchtbar schief gehen.

Geht das Gespräch dem Ende zu, nochmals ganz achtsam sein:

Wie reagiert man richtig auf Abschlussfragen, wie zum Beispiel: „Ist noch etwas offen?“ – dann antworte nicht: „Alles ok, ich habe keine Fragen mehr!“ Laut unserem Profi zeugt dies nicht von viel Interesse. Hier kann man zum Beispiel noch auf Teammitglieder eingehen oder Fragen im Zusammenhang mit den Angeboten des Unternehmens an Mitarbeiter stellen.

Eine weitere Frage haben wir ebenso besprochen: sind Arbeitsproben noch zeitgemäß?

Wenn du diese vorweisen kannst, dann nimm sie einfach in deiner Bewerbungsmappe mit. Das zeigt, dass du im „Ernstfall“ vorbereitet bist und unterstreicht gleichzeitig deine Kompetenz.

Wie gehst du mit der Gehaltsfrage um?

Eine Frage, die alle Bewerber und Bewerberinnen beschäftigt.  Wenn man im telefonischen Vorgespräch noch nicht darüber angesprochen wurde, so wie unser Profi dies immer tut , dann kann man im persönlichen Bewerbungsgespräch ruhig nachfragen. Du kannst dir im Vorfeld bereits die möglichen Formulierungen überlegen, das gibt dir eventuell etwas mehr Sicherheit.

Kann man nachfragen, wenn man nach dem Bewerbungsgespräch nichts mehr hört?

Ist das höflich? Wenn man nach einem vereinbarten Zeitraum nichts hört, dann kann man durchaus telefonisch beim Gesprächspartner nachhaken.

Hier hat Mag. Katharina Tomek-Jäger ebenso gute Tipps für dich.

Fragen über Fragen – Tipps über Tipps. Wir haben in dieser Episode ganz viel Wissenswertes für dich parat! Einfach reinhören und lernen.

Wenn du in der nächsten Zeit ein Vorstellungsgespräch absolvieren wirst, dann wünschen wir dir jetzt schon ganz viel Erfolg und hoffen, dass unsere Tipps ein klein wenig zu diesem Erfolg beitragen können.

 

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